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Unsere Spielerezensionen

Mea Culpa

Spielrezension

Mea Culpa

Copyright der Rezension 2016
by Ute Spangenmacher

Alter: ab 14 Jahre
Anzahl Spieler: 2 - 4
Spieldauer: ca. 90 Minuten
Autoren: Rüdiger Kopf, Klaus Zoch
Illustrator: Franz Vohwinkel
Erscheinungsjahr: 2016
Marke: Zoch Verlag
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Kurzbeschreibung
Mea Culpa spielt im Jahr 1517. Kleine und große Sünder versuchen ihrem Seelenheil mit Ablassbriefen nachzuhelfen.

So lassen nicht nur Papst und Kaiser im Freudenhaus und auf dem Markt die Taler tanzen. Auch kleinste Sünder schaffen edle Steine und Weine beiseite, um sie als edelmütige Spende für die Dome des Herrn aufzubringen. Das verschafft den Armen Seelen jene Ablassbriefe, mit denen sie sich von all der Habgier und Wollust freikaufen können, die sie auf dem Kerbholz haben. Wenn alles vorüber ist zählt schließlich nur eines – das eigene Sündenkonto immer nur so weit zu überziehen, dass man der Himmelspforte näher kommt, als der Nächste, auf den man mit dem Finger zeigt.

Mea Culpa ist ein himmlisch-höllischer Hochgenuss für Freunde des gediegenen Brettspiels: anspruchsvoll und eingängig zugleich. Immer wieder eine göttliche Herausforderung …

Spielziel:
Nur jene Seele, die am Ende des Spiels der Himmelspforte am nächsten steht, wird das Spiel gewinnen. Und nur Ablassbriefe bringen die Seelen dem Himmel näher. Im Laufe des Spiels lasst ihr Papst, Kaiser, Händler und einen kleinen Sünder für Euch handeln. Ihr versucht mehr zu spenden als die anderen und den Bau der Dome voranzutreiben. Denn nur die vortrefflichsten Spender erhalten, sobald ein Dom fertiggestellt ist, die rettenden Ablassbriefe. Wer allerdings Geld, Brot, Wein, feine Tücher und Edelsteine spenden möchte, muss diese irdischen Güter zunächst einmal sein eigen nennen. Und gelangt man in deren Besitz nicht viel einfacher und schneller, indem man ab und zu ein wenig sündigt?!

Unsere Meinung:

Die Verpackung:
Hübscher Karton. Sieht edel und gleichzeitig witzig aus. Das Innenleben ist einfach. Der Karton hat dieselbe Größe wie das gefaltete Spielbrett. Einteilung gibt es keine. Dummerweise auch keine Tüten, damit man die diversen Utensilien sortiert unterbringen kann. Es wäre doch etwas lästig, wenn man jedes Mal alles neu sortieren muss.

Das Spielmaterial:
Besteht sowohl aus Holz als auch aus Pappe. Vor dem ersten Spiel steht Bastelspaß, da man die Schatullen und Kerbhölzer erst zusammenbauen muss. Dank einer Bildbeschreibung geht das aber ganz schnell und hält erstaunlich gut. Wie gesagt, die Möglichkeit zum sortierten aufbewahren der Kleinteile fehlt leider. Das Spielbrett ist schön groß und sehr kreativ und übersichtlich gestaltet.

Die Spielanleitung:
Umfangreich wie das Spiel. Beim ersten Spiel lässt man die Anleitung in Reichweite, damit man schnell nachschauen kann, wenn Fragen auftauchen. Aber gut beschrieben auch mit Beispielen.

Fazit:
Das hat sehr viel Spaß gemacht. Dieses Spiel muss man öfter spielen, damit man es versteht, aber Spaß ist auf alle Fälle garantiert.