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SpielOla-News

Auf Teufel komm raus

Spielrezension

Auf Teufel komm raus

Copyright der Rezension 2013
by Ute Spangenmacher

Alter: ab 10 Jahre
Anzahl Spieler: 2 - 6
Spieldauer: ca. 40 Minuten
Autorinnen: Tanja und Sara Engel
Illustrator: Benedikt Beck
Erscheinungsjahr: 2013
Marke: Zoch Verlag
Bei Amazon bestellen

Kurzbeschreibung
Wer Kohle aus dem Feuer holen möchte, kann sich ganz schön die Finger verbrennen. Wäre es da nicht sehr verlockend, eine Wette mit dem Teufel abzuschließen, bei deren Gewinn sich höllische Glut in cooles Gold verwandelt? Die Wette gilt! Nacheinander versuchen die Spieler dem Teufel möglichst viel Kohle zu entlocken, ohne ihm zu begegnen. Gewettet wird dabei nicht (nur) auf den eigenen Erfolg, sondern vor allem auf die Abgebrühtheit der Mitspieler: Wer also seinen „Nebenbuhlern“ besonders viel zutraut, gewinnt noch mehr als diese selbst. Doch wer den Chef der Hölle dabei unterschätzt, bleibt selbst ein armer Teufel…

Das Spiel funktioniert recht einfach. Jeder Spieler setzt den Betrag, den er meint, daß ihn er selbst oder ein anderer Spieler aus dem Feuer holen kann, ohne einen Teufel umzudrehen. Danach dreht der erste Spieler Kohlestücke um. Ist eine Zahl darauf? Gut, dann kann man überlegen, ob man weitermachen möchte oder lieber aufhört. Immerhin muß der gesetzte Betrag von einem Spieler erreicht werden, sonst verliert man seinen Einsatz. Wer am Schluß die meisten Kohlestücke herausgeholt hat (ohne Teufel) bekommt extra Geld und wer den höchsten Betrag erreicht hat, auch. Dadurch kann man seine Spielfigur auf dem Spielbrett immer weiter nach vorne, oder auch mal nach hinten setzen. Wer als erster 1600 zusammen hat, der hat gewonnen. Klingt einfach? Ist es gar nicht. Denn es sind immerhin 9 Teufel im Ofen, die es nicht zu ergattern gilt. Und die Kohle wird immer weniger! Die Wahrscheinlichkeit, einen Teufel umzudrehen steigt mit jeder Runde. Bis dann alle Kohle wieder reinkommt und das Ganze von vorne losgeht. Wer traut sich am meisten?

Spielanleitung bei Zoch Verlag

Meine Meinung:

Die Verpackung:
Sehr witzig. Dieser etwas moppelige Teufel mit dem schicken Goldzahn macht schon was her. Das Innenleben ist gut aufgeteilt, sodass man die Spielmaterialien gut getrennt voneinandern unterbringen kann.

Das Spielmaterial:
Das Spielbrett ist übersichtlich und hübsch gestaltet. Dazu gibt es noch die handelsüblichen S pielfiguren aus Holz. Auch aus Holz sind die Kohlestücke, die auch sehr schön gemacht sind. Die Spielchips erinnern fast an die Jetons der Spielhallen. Sie sind recht schwer aber handlich.

Die Spielanleitung:
Ist übersichtlich gestaltet. Die Regeln sind einfach. Außerdem sind auch jede Menge Beispiele dabei, die das ganze dann noch etwas leichter verständlich machen.

Fazit:
Tolles Spiel. Es dauert nicht allzulange. Obwohl es da auch Ausnahmen gibt. Also so zwischen 30 Minuten und einer Stunde. Allerdings macht es ungeheuren Spaß, die anderen zu überbieten, mehr Kohle aus dem Feuer zu holen oder doch wenigstens den höheren Betrag zu erzielen ohne einen Teufel zu bekommen.